Informationsveranstaltung:
Mittwoch | 19.1.2005 | 1930 |
Saal der Lutherkirche, Karlsruhe, Gottesauer Platz
Zivil- und Sicherheitsforschung:
Synergien - Dual Use - Militarisierung?
Eine notwendige Diskussion auch in Karlsruhe.
Das Bundesverteidigungsministerium fordert die stärkere Verbindung
von ziviler und Rüstungsforschung, um Synergieeffekte zu erzielen. Dies
betrifft u.a. auch ein Karlsruher und ein Ettlinger Institut für
Forschungsgebiete wie die Mustererkennung. Was steckt hinter dem
Regierungsplan? Wie sehen die neuen europäischen Rahmenbedingungen
aus?
Es informieren:
- Dr. Rolf Linkohr, ehem. MdEP, Technologieberater der EU-Kommission
- Dr. Dietrich Schulze, ver.di-Bezirksvorstandsmitglied,
Betriebsratsvorsitzender des Forschungszentrums Karlsruhe
Gibt es Zusammenhänge mit evtl. Weltmachtinteressen der Bundesrepublik
und der neuen EU-Verfassung, die eine "Verteidigungsagentur" für
ständige Rüstungsanstrengungen der Mitgliedstaaten vorsieht? Welche
Folgen hat eine Militarisierung neuer Forschungsgebiete für die
Beschäftigten? Welche Verantwortung kommt den WissenschaftlerInnen zu?
Welchen Einfluss kann die Öffentlichkeit nehmen?
Es nehmen Stellung:
- Hannelore Beck, Ökumenischer Ausschuss f. Gerechtigkeit, Frieden u.
Bewahrung der Schöpfung
- Dr. Roland Munser, Wissenschaftler, FhG IITB, ver.di-Vertrauensmann
- Arno Neuber, Informationsstelle Militarisierung Tübingen (IMI) e.V.
- Prof. Dr. Maurus Tacke, Direktor FGAN-Forschungsinstitut für Optronik
und Musterkennung
- Dr. Ullrich Lochmann, Attac-Karlsruhe, Moderation
Verantwortlich:
Attac-Arbeitskreis "Globalisierung und Krieg", Tel. 07242-808
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16.1.2005
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