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15.05.2012
Wir betteln nicht um Almosen sondern fordern, was uns zusteht

Keine faulen Kompromisse - 6,5% mehr Lohn und Gehalt

Ein Gespenst geht um - 6,5% machen ihm Beine

Ein Gespenst geht um in Europa - die Krise. Ständig wechselt es sein Aussehen, um uns zu täuschen: erst Immobilienkrise, dann Finanzkrise, jetzt Staatsschuldenkrise - die nächste Verschleierung kommt bestimmt. Was fürchtet dieses Gespenst wie der Teufel das Weihwasser? Streik! Streik für 6,5%! Die "Arbeitgeber", die unsere Arbeit nehmen, schwimmen im Geld. Die Gewinne explodieren! Die haben wir erarbeitet, da muss was drin sein für uns.

Was aber machen die "Arbeitgeber"? Sie nehmen uns die Arbeitsplätze. Landauf, landab ist nur eines zu hören: wie viele Stellen wieder gestrichen, also wie viele Arbeitsplätze weiter vernichtet werden sollen. Das aber führt nur weiter in die Krise. Gegensteuern kommt allein von uns, von unserem Streik um 6,5%. Das heißt mehr Geld in unsere Taschen, Ankurbelung der Binnenkonjunktur. Und weniger Geld bei den "Arbeitgebern", weniger Geld für die Spekulation.

Wie recht hatte doch Angel Stürmlinger am 1. Mai im Stadtgarten: ohne eine Regelung für die unbefristete Übernahme der Ausgebildeten und Dual Studierenden wird es mit der IG Metall keinen Abschluss geben! 6,5% Jetzt - wir betteln nicht um Almosen sondern fordern, was uns zusteht.

Und bei der Leiharbeit Mitbestimmung der Betriebsräte für gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Das sind die Forderungen, die uns nützen, das ist die Sprache, die das Gespenst versteht, die Sprache, die ihm Beine macht. Mit dem Streik sind wir auf einem guten Weg, die DKP ist solidarisch und steht voll auf eurer Seite.

© DKP Karlsruhe