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06.05.2013
Montagsinfo Nr. 408
Bundesagentur für Arbeit - Eingangszone
Allensbach/Nürnberg.
Mehr als jeder zweite Deutsche hält an den Vorurteilen von
Hartz-IV-Empfängern fest. Dieses ergab eine repräsentative Umfrage des
Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Bundesagentur für
Arbeit (BA - Nürnberg), welche heute veröffentlicht wurde. Hartz
IV-Empfänger sind zu wählerisch und schlecht qualifiziert. Auch suchen
sie nicht aktiv nach Arbeit oder haben nichts zu tun. So denken 57 Prozent der
befragten Personen ab 16 Jahren. Ja, und arbeiten wollen sie auch nicht, glauben
zumindest rund 40 Prozent.
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02.05.2013
Vor 8o Jahren zerschlugen die Nazis die Gewerkschaften
Der fatale Irrtum.
Vor 80 Jahren schalteten die Nationalsozialisten die Gewerkschaften gleich.
Funktionäre passten sich an - oder gingen in den Untergrund.
Gedenkveranstaltung
Donnerstag, 2. Mai 2013 um 18 Uhr im DGB- Haus Karlsruhe, großer Saal
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27.04.2013
Unsere Antwort: Solidarität!
Kommt zum Info-Stand der DKP am 1. Mai, im Stadtgarten Karlsruhe
Maiaufruf der DKP
Liebe Kolleginnen und Kollegen, Heraus zum 1.Mai! Der Slogan mag altbacken
klingen, er ist aberhochaktuell und dringend fürunsere Zukunft, für
die Zukunft der Kolleginnen und Kollegen, nicht nur in Deutschland und Europa.
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21.03.2013
Montagsinfo Nr. 407
Montagsinfo Nr. 407: Zehn Jahre Agenda 2010:- Miese Arbeit - „billig wie Dreck“
Ein „Jobwunder“ habe sie bewirkt, Schröders soziale
Konterreform, die er vor zehn Jahren im Bundestag präsentierte. So viele
Jobs wie noch nie, zwei Millionen Beschäftigte (1,7 Millionen Arbeitnehmer
mehr) mehr als im Spitzenjahr 2000 und weniger Arbeitslose. Wundert man sich
allerdings, ob der Arbeitsleistung dieser Mehrarbeiter, denn das Gesamtvolumen
der geleisteten Arbeitsstunden ist gleich geblieben (+ 0,25%). Der Grund?! Immer
mehr Menschen arbeiten in zerstückelten, atomisierten
Beschäftigungsverhältnissen. Das Proletariat wurde zunehmend zum
Prekariat. Mini-Jobber gibt es in der heutigen Form erst seit 2003, die
fünf Millionen ausschließlich geringfügig Beschäftigte
werden in der Arbeitsstatistik als Vollbeschäftigte erfasst.
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21.03.2013
Montagsinfo Nr. 406
Montagsinfo Nr. 406: Gesetzesentwurf zur betrieblichen Ausschnüffelung vorerst im Papierkorb
Nach heftiger Kritik von Datenschützern, des DGB, der Partei „Die
Linke“ und aus Reihen der SPD und Grünen haben CDU/CSU und FDP
kurzfristig die Beratung eines Gesetzentwurfs zur Reform des Datenschutzes in
Betrieben von der Tagesordnung des Bundestags-Innenausschusses gestrichen.
Kauder (CDU) und Brüderle (FDP) werden dazu mit folgenden Worten zitiert:
„Die Fraktionsspitzen wollen überlegen, ob es sich lohnt, für
dieses Gesetzesvorhaben in den Kampf zu ziehen.“ (FAZ 17.1.13).
Offensichtlich gedacht als kleines Wahlkampfgeschenk für die FDP für
die Niedersachsenwahl, erinnerte sich man dann wohl des noch nicht allzu lange
zurückliegenden Desasters um das adresshandelsfreundliche Meldegesetz und
fürchtete eine neuerliche Blamage.
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21.03.2013
Montagsinfo Nr. 405
Montagsinfo Nr. 405: Das Damoklesschwert der Staatsverschuldung
Die Herrschenden zittern vordem Gedanken, die Massenproteste, die sozialen
Bewegungen und Streiks, die heute schon die soziale Stabilität und die
Klassenherrschaft der Bourgeoisie erschüttern, könnten eine wirklich
revolutionäre, kommunistische Stoßrichtung einnehmen. Um dies zu
verhindern hat die Bourgeoisie aus dem Feuer ihrer größten Krise eine
mächtige Waffe geschmiedet: Über der Arbeiterklasse und der gesamten
Bevölkerung schwebt das Damoklesschwert der Staatsverschuldung. Damit zieht
sie die Daumenschrauben für die Arbeiterklasse und die gesamte
Bevölkerung national und international immer härter an. Der
Bundesrepublik Deutschland, seiner nationalen Bourgeoisie, kommt dabei eine
führende Rolle zu. Mit der Schuldenkrise hält der Imperialismus die
Staaten und die Weltwirtschaft fest im Griff.
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18.03.2013
Montagsinfo Nr. 404
Montagsinfo Nr. 404: Erfolgreicher Protest gegen Naziaufmarsch
Mehr als 1000 AntifaschistInnen schränken geplante Mahnwache massiv ein ;
antifaschistische Spontandemonstration trotz Verbot von der Innenstadt auf den
Wartberg; Menschen- und Materialblockaden an allen Aufgängen zum Wartberg;
nur etwa 95 Faschisten bei der Mahnwache - eine ebenso starke Gruppe hat die
Mahnwache nicht erreicht; übermäßiger Einsatz von Pfefferspray
und Schlagstöcken sorgt für mehrere Verletzte.
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18.03.2013
Montagsonfo Nr. 403
Montagsinfo Nr. 403: Wie beseitigen wir die Arbeitslosigkeit?
Möglich ist das nur durch rigorose Arbeitszeitverkürzung, d.h., an der
30 Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich geht kein Weg vorbei. Nicht nur die von
der Krise betroffenen Länder, alle EU Staaten stehen vor der Notwendigkeit,
Entlastung in der Krise durch Arbeitszeitverkürzung zu verwirklichen. Es
handelt sich um den Einstieg in eine
Umorganisation der
gesellschaftlichen Arbeit - mit
weitreichenden Folgen für die
Organisation der sozialen und
stofflichen Reproduktion der
Gesellschaften. Ein solches Projekt zielt auf die
Aneignung der Ergebnisse der
Produktivitätssteigerung der
kapitalistisch organisierten Arbeit
- nicht durch zusätzlichen Konsum, sondern in Form
von mehr frei verfügbarer Zeit. Außerdem
verbindet es damit die Beseitigung von
Arbeitslosigkeit und der begleitenden Armut,
sowie der aus beidem folgenden
Desorientierung und Ohnmacht der
arbeitenden Klassen.1...
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17.03.2013
Montagsinfo Nr. 402
Montagsinfo Nr. 402: 30 Stunden sind genug!
Möglich ist das nur durch rigorose Arbeitszeitverkürzung, d.h., an der
30 Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich geht kein Weg vorbei. Nicht nur die von
der Krise betroffenen Länder, alle EU Staaten stehen vor der Notwendigkeit,
Entlastung in der Krise durch Arbeitszeitverkürzung zu verwirklichen. Es
handelt sich um den Einstieg in eine
Umorganisation der
gesellschaftlichen Arbeit - mit
weitreichenden Folgen für die
Organisation der sozialen und
stofflichen Reproduktion der
Gesellschaften. Ein solches Projekt zielt auf die
Aneignung der Ergebnisse der
Produktivitätssteigerung der
kapitalistisch organisierten Arbeit
- nicht durch zusätzlichen Konsum, sondern in Form
von mehr frei verfügbarer Zeit. Außerdem
verbindet es damit die Beseitigung von
Arbeitslosigkeit und der begleitenden Armut,
sowie der aus beidem folgenden
Desorientierung und Ohnmacht der
arbeitenden Klassen.1...
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17.03.2013
Montagsinfo Nr. 401
Montagsinfo Nr. 401: Die Krise bring es an den Tag
Lob der Dialektik
Sexuelle Praktiken, Orientierungen und Identitäten werden im Kapitalismus
gewährt, solange seine uneingeschränkte Herrschaft nicht in Zweifel
gezogen wird. Das tut dem alltäglichen Regierungssexismus allerdings keinen
Abbruch. Es ist kein Zufall, dass die überwiegend männliche
Belegschaft von Opel mit Milliarden gerettet wird, bei den überwiegend
weiblichen Beschäftigten von Karstadt eine Unterstützung jedoch als
unzumutbar empfunden wird. Eine Rückkehr zu Heim und Herd ist
schließlich immer möglich. Dabei ist die Fortführung von Opel
wirtschaftlich nicht aussichtsreicher als die des Karstadt-Konzerns
Arcandor.Nicht den geringsten Zweifel an der Bedürftigkeit gibt es
hingegen, wenn es um 100 Milliarden Euro für die Hypo Real Estate
geht,deren männliches Management seine Geschäfte mit krimineller
Energie betrieben hat.
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