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DKP-Aufruf zur EU-Wahl am 13.6.2004:
Ein anderes Europa ist möglich!
Die Deutsche Kommunistische Partei wird aktiv in den EU-Wahlkampf 2004
eingreifen. Wir sagen:
- JA zu einem Europa des Friedens, der Abrüstung und der
gleichberechtigten Zusammenarbeit -
NEIN zur EU als imperialistische Groß- und
Militärmacht
- JA zu einem Europa der sozialen Sicherheit und des Fortschritts, des
Rechts auf Arbeit und Ausbildung -
NEIN zur EU des sozialen und gesellschaftspolitischen
Rückschritts
- JA zu einem Europa des friedlichen Zusammenlebens der Menschen aller
Hautfarben und Kulturen, der internationalen Solidarität und gegenseitigen
Hilfe -
NEIN zur EU der abgeschotteten Außengrenzen und zur Teilnahme an der
Ausbeutung der Entwicklungsländer
- JA zu einem Europa der Solidarität der arbeitenden Menschen -
NEIN zur EU der Banken und Konzerne
- NEIN zum EU-Verfassungsentwurf -
JA zu einem Europa mit mehr Demokratie von unten nach oben und effektiver
Mitbestimmung auf allen Ebenen der Wirtschaft und Gesellschaft
Die Zukunft Europas liegt nicht in Sozialabbau und Militarisierung!
Im Juni 2004 sind die Bürgerinnen und Bürger der
"Europäischen Union" zur Wahl eines neuen Europäischen
Parlaments aufgerufen. Wieder einmal werden die bisher im EU-Parlament
vertretenen Parteien die Schau eines großen Wahlkampfs gegeneinander
abziehen. Und wieder einmal werden die Menschen hinterher feststellen
müssen, dass Versprechungen zu besseren Lebensverhältnissen
Sprechblasen waren.
Im Gegensatz zu den Versprechen von "mehr Europa", von einer mehr
Sicherheit und Stabilität gewährleistenden, größeren Union
wird das Leben der Menschen in ganz Europa von ständiger Ungewissheit und
Zukunftsangst beherrscht. Arbeitsplätze und Existenz werden immer
unsicherer. Die Armut wächst weltweit und auch in Europa. Massen- und
Langzeitarbeitslosigkeit nehmen zu. Ebenso die Pleitewelle "junger
Existenzgründer". Weit über 15 Prozent aller Jugendlichen unter
25 Jahren werden in der heutigen EU schon zu Beginn ihres Erwachsenenlebens
ohne Arbeit und vielfach auch ohne Ausbildung ins Abseits gedrängt.
Im Namen der "freien Marktwirtschaft" wurde in allen Staaten der
EU eine am Konzept des "Neoliberalismus" orientierte Politik des
rigorosen Sozialabbaus und der skrupellosen Ausplünderung der
Bevölkerung praktiziert. Frühere soziale Sicherungssysteme, die
paritätische Kranken- und Rentenversicherung werden zerstört. Die
privaten Zuzahlungen für Gesundheit, Bildung und Alterssicherung werden
immer höher. Die Kaufkraft der Löhne und Gehälter sinkt. Die
Währungsumstellung auf den Euro wurde von Unternehmen auf breiter Front
dazu benutzt, durch "versteckte" Preiserhöhungen Waren und
Dienstleistungen des täglichen Bedarfs erheblich zu verteuern.
Reallohnkürzung paart sich mit der Abdrängung von immer mehr Menschen
in ungesicherte Teilzeit-, Abruf- und Aushilfsjobs. Der Angriff auf die
Gültigkeit kollektiver Tarifverträge geht Hand in Hand mit der
zunehmenden Deregulierung und Flexibilisierung der Arbeitsverhältnisse und
mit der fortschreitenden Privatisierung öffentlicher Dienste und
Unternehmen. Die Lebensverhältnisse der Menschen werden in den EU-Staaten
nicht nach oben angeglichen, sondern nach unten nivelliert. In allen wichtigen
Bereichen der Sozial- und Gesellschaftspolitik, bei Bildung, Gesundheit und
Kultur ist die EU im Rückwärtsgang. Nur die Gewinne der
Großunternehmen und das Ausmaß der internationalen
Finanzspekulation, die Firmenaufkäufe und Fusionen im internationalen
Maßstab wachsen in nie gekannten Größenordnungen.
Dies alles ist nicht so, weil übermächtige
"Sachzwänge" keine andere Wahl lassen. Das ist so, weil diese
"Einigung Europas" nach dem Willen der Mächtigen in Wirtschaft
und Politik von oben diktiert wurde. Die heutige Europäische Union wird
von den Interessen der Banken und Großkonzerne, des Finanzkapitals und
der transnationalen Unternehmen dominiert. Daran ändert sich nichts, auch
wenn mit der Charta der Grundrechte einige schöne Formulierungen in die
neue EU-Verfassung Eingang finden sollen. Anders als im Grundgesetz ist in
dieser Verfassung auch der Kapitalismus als Gesellschaftsordnung
festgeschrieben. Diese EU war und ist das Europa des großen Geldes, das
Europa der Banken und Konzerne – kein Europa der arbeitenden Menschen und
der Jugend, kein Europa des Friedens und der Solidarität der
Völker.
Ein Hauptgegenstand im Wahlkampf wird die EU-Verfassung sein, über die
weder in einer breiten Öffentlichkeit diskutiert werden soll noch die
Wählerinnen und Wähler abstimmen sollen. Mit dem vorliegenden
Verfassungsentwurf wird die Entwicklung der EU zu einem übernationalen
imperialistischen Superstaat verfassungsmäßig abgesegnet, dem die
bisherigen Nationalstaaten in wichtigen Lebensbereichen untergeordnet werden.
Wichtige wirtschaftliche, soziale, innen- und außenpolitische
Grundentscheidungen werden damit auf noch weiter von den Bürgern entfernte
supranationale EU-Instanzen verlagert. Was in Wahrheit stattfindet, ist nicht
eine Demokratisierung der EU, sondern die weitere Konzentration
wirtschaftlicher und politischer Macht in bürgerfernen
EU-Zentralinstanzen, die die Wünsche des großen Industrie- und
Bankkapitals als ihre oberste Richtschnur betrachten. Sozialer Rückschritt
geht in ganz Europa parallel mit politischen Rechtsentwicklungen, mit der
Aushöhlung demokratischer Mitbestimmungs- und Bürgerrechte,
beispielsweise im Namen der "Terrorismusbekämpfung". Vor dem
Hintergrund der vielfältigen Krisenerscheinungen, die das kapitalistische
System verursacht, haben sich in allen EU-Staaten gefährliche
neofaschistische, rechtsextremistische, ausländerfeindliche und
rassistische Stimmungen und Bewegungen entwickelt, ohne dass ernsthaft dagegen
vorgegangen wird. Im Gegenteil: Etablierte Politiker und Parteien stoßen
häufig in das gleiche Horn und machen rechtsextreme und neofaschistische
Parteien sogar in Regierungskoalitionen auf lokaler, regionaler und nationaler
Ebene zu ihren Spießgesellen.
Die derzeitige EU-Verfassung macht die ständige Aufrüstung zur
Pflicht. Der Ausbau der EU zu einer eigenständigen imperialistischen
Militärmacht mit globalem Machtanspruch wird darin zum Verfassungsprinzip
erhoben. Dem entspricht der Aufbau eigenständiger EU-Interventionstruppen
mit der Orientierung auf weltweite Militäreinsätze und
Kriegsoperationen. Im Entwurf eines Strategiepapiers von Solana, das von allen
EURegierungschefs gebilligt wurde, heißt es: "Eine Union mit 25
Mitgliedern und einem Verteidigungshaushalt von 160 Milliarden sollte in der
Lage sein, mehrere Operationen gleichzeitig auszuführen. Wir müssen
eine strategische (!) Kultur entwickeln, die frühe, schnelle und - falls
erforderlich – robuste Interventionen fördert. Wenn wir es ernst
meinen mit den neuen Bedrohungen und dem Aufbau von flexibleren, mobilen
Einsatzkräften, müssen wir die Mittel für die Verteidigung
aufstocken."
Im Gegensatz zum Gewaltverbot der UNO-Charta und dem Verbot der Führung
von Angriffskriegen im deutschen Grundgesetz maßt sich die EU in ihrer
"Militärdoktrin" genau wie die USA das Recht an,
militärische Operationen und Präventivkriege in aller Welt
durchzuführen, bei denen auch der Einsatz von Atomwaffen nicht
grundsätzlich ausgeschlossen wird. Die Entscheidungsgewalt für
derartige Einsätze liegt ausschließlich beim Ministerrat, das
EU-Parlament soll lediglich "zu den wichtigsten Aspekten und grundlegenden
Weichenstellungen regelmäßig gehört und über ihre
Entwicklung auf dem Laufenden gehalten werden". Eine solche
Militärverfassung ist grundlegend falsch und widerspricht allen
friedlichen und demokratischen Anforderungen. Schon das allein ist ein
ausreichender Grund, um die neue EU-Verfassung konsequent und entschieden
abzulehnen.
Deutschland hat sich innerhalb der EU aufgrund seiner größeren
wirtschaftlichen und finanziellen Potenzen die Rolle der maßgeblichen
Führungsmacht angeeignet. Seine politischen Vertreter gehören zu den
treibenden Kräften bei Militarisierung und Durchsetzung neoliberaler
Konzepte in allen Mitgliedsstaaten. Die insbesondere von Deutschland vertretene
Orientierung auf ein Kerneuropa verhindert ein Europa des Friedens und der
partnerschaftlichen Zusammenarbeit aller Mitgliedsstaaten.
Das Verhältnis der EU zu den USA wird sowohl von
Interessengemeinsamkeiten wie gleichzeitigen Interessengegensätzen
bestimmt. Das in der EU ansässige Konzern- und Finanzkapital und die ihm
dienenden Machthaber sind mit dem USA-Imperialismus durch das gleiche Interesse
verbunden, den Kapitalismus als weltweit herrschendes Gesellschaftssystem
aufrechtzuerhalten, die Ausbeutung der übrigen Welt durch eine Handvoll
imperialistische Metropolen zu sichern und diese imperialistische Weltordnung
gegen aufbegehrende und eine eigenständige Entwicklung anstrebende
Völker und Staaten abzusichern. Aber zugleich entwickeln sich aufgrund der
objektiven Gesetzmäßigkeiten des Kapitalismus, des sich
verschärfenden Konkurrenzkampfes und der zunehmenden Krisenprobleme die
Differenzen zwischen den USA und Europa.
Der imperialistische Grundcharakter der EU-Konstruktion macht jede Erwartung
illusorisch, dass die Europäische Union ohne grundlegenden Umbruch in
ihren gesellschaftlichen Machtverhältnissen zu einem für Frieden,
Demokratie und gesellschaftlichen Fortschritt positiven Gegenpol werden
könnte. Wir lehnen diesen Verfassungsentwurf rundweg ab. Wir nutzen die
Wahlkämpfe für die Entfaltung außerparlamentarischer Aktionen,
für die Veränderung der politischen Kräfteverhältnisse,
für die Stärkung der DKP.
Die DKP kämpft gemeinsam mit anderen Parteien und Bewegungen für
eine fortschrittliche Alternative zu dieser EU. Deshalb lehnen wir den
vorliegenden Verfassungsentwurf ab und fordern von der Bundesregierung eine
Volksabstimmung zur EU-Verfassung.
Wie Millionen Menschen in Europa sind wir Kommunistinnen und Kommunisten in
Deutschland der Meinung:
Ein anderes Europa ist möglich und notwendig!
Millionen Menschen in Europa haben in den vergangenen Monaten und Jahren
durch vielfältige Aktionen ihren Willen bekundet, dass sie sich mit der
reaktionären Entwicklung der EU, mit dem EU-weiten Sozialabbau und der
Teilnahme an imperialistischen Kriegen nicht abfinden wollen. Die europaweiten
Friedensaktionen gegen den Irak-Krieg mit der Teilnahme von
Hunderttausenden, die globalisierungskritischen Großdemonstrationen in
Genua, Florenz, Göteborg und Paris, umfassende Streiks in Ländern wie
Italien, Frankreich, Spanien, Griechenland und Österreich zeugen davon,
dass die Zahl der Menschen größer wird, die eine andere
Entwicklungsrichtung in Europa wollen. Mit dem Europäischen Sozialforum
wurde ein Ort geschaffen, an dem sich Kräfte treffen und vernetzen, die an
Alternativen für ein "anderes Europa" arbeiten.
Wir Kommunistinnen und Kommunisten in der DKP verstehen uns als Teil dieser
vielgestaltigen Bewegung, die von Menschen der verschiedensten Weltanschauungen
getragen wird.
In diesem Sinn treten wir ein für das partnerschaftliche Zusammenwirken
und das gemeinsame Handeln aller Menschen, Organisationen und Vereinigungen,
die gegen Krieg und Sozialabbau, gegen Rechtsentwicklung und
gesellschaftspolitischen Rückschritt, für ein anderes Europa des
Friedens, der internationalen Solidarität und des sozial- und
gesellschaftspolitischen Fortschritts sind - unabhängig von ihren
sonstigen politischen oder weltanschaulichen Orientierungen, in
partnerschaftlicher Gleichberechtigung, bei gegenseitiger Respektierung und
Toleranz, ohne jede Ausgrenzung und ohne alle Führungsansprüche.
Wir engagieren uns für die Zusammenführung und Bündelung
aller antiimperialistischen und antikapitalistischen Kräfte der
europäischen Linken, für die Aktionseinheit der gewerkschaftlichen
und politischen Arbeiterbewegung mit den neuen sozialen Bewegungen in Form von
Sozialforen und anderen Formen des gemeinsamen Nachdenkens und Handelns. Wir
betrachten uns als Teil der internationalen und europäischen
kommunistischen Bewegung und setzen uns für die Neubelebung des Meinungs-
und Erfahrungsaustauschs und vereinbarter gemeinsamer Aktionen zwischen den
europäischen kommunistischen Parteien ein, wie sie der Klassenkampf im
europäischen Rahmen erfordert.
Eine fortschrittliche Alternative zur heutigen EU kann unserer Meinung nach
nicht in einer Rückkehr zur nationalstaatlichen Abschottung und zum
Gegeneinander der kapitalistischen und imperialistischen Nationalstaaten der
Vergangenheit liegen.
Was die Menschen in Europa brauchen, ist ein grundlegend anderes Europa,
eine europäische Zusammenarbeit auf völlig neuer politischer und
vertraglicher Grundlage. Was wir brauchen und wollen, ist ein an den Interessen
der Völker orientiertes Europa des Friedens und des gleichberechtigten
partnerschaftlichen Miteinander, ein Europa der Solidarität und der
Völkerfreundschaft, ein Europa des gesellschaftlichen, kulturellen und
zivilisatorischen Fortschritts.
Im Unterschied zu allen anderen Parteien sagen wir Kommunistinnen und
Kommunisten klipp und klar:
Ein solches Europa wird nicht zu erreichen sein, ohne dass die
wirtschaftliche und politische Macht der Banken und Konzerne zunächst
zurückgedrängt und beschränkt, später ganz überwunden
wird. Letztlich führt nichts um die Erkenntnis herum, dass eine wirkliche
Einigung Europas, die den Interessen der europäischen Völker dient
und den Lehren der europäischen Geschichte, den Idealen der
europäischen Arbeiterbewegung und dem Humanismus der europäischen
Aufklärung entspricht, die Überwindung des Imperialismus insgesamt,
den grundlegenden Bruch mit den kapitalistischen Produktionsund
Eigentumsverhältnissen erfordert. Deshalb ist ein neuer Anlauf zum
Sozialismus, bei dem die Lehren aus der Niederlage des Sozialismus in Europa
beachtet werden, eine zwingende Notwendigkeit, wenn die Menschheit dem Zyklus
zerstörerischer imperialistischer Kriege und kapitalistischer Verelendung
und Umweltzerstörung entkommen will.
Doch der Weg zu einer solidarischen Gesellschaft, dem Sozialismus, ist weit.
Er kann angesichts der heute gegebenen Realitäten nur dadurch
geöffnet werden, dass alle, die ein anderes, friedliches, soziales und
demokratisches Europa wollen, an der Stärkung des Widerstands gegen die
derzeitige unsoziale und imperialistische EU-Politik mitwirken und zur Sammlung
von Gegenkräfte beitragen.
Ein Europa, wie es den Interessen und Wünschen der Völker
entspricht, wird nicht allein und nicht in erster Linie durch den Stimmzettel,
schon gar nicht durch die Stimmabgabe bei der jetzt anstehenden EU-Wahl zu
erreichen sein. Es kann nur im Rahmen eines längerfristig angelegten
politischen Kampfes zustande kommen, durch das Stärkerwerden großer
außerparlamentarischer Bewegungen, durch das Anwachsen von
Volksbewegungen, die zu veränderten politischen
Kräfteverhältnissen in Europa führen. Nur so können
Voraussetzungen entstehen, um der europäischen Integration eine andere
Richtung und einen anderen Inhalt zu geben.
Deshalb hat die Entwicklung außerparlamentarischer Aktionen
für uns auch im Rahmen des EU-Wahlkampfs 2004 absoluten Vorrang. Dazu
beizutragen, ist unserer Ansicht nach das wichtigste Ziel und die Hauptaufgabe
in diesem Wahlkampf. Darauf werden wir das Eingreifen der DKP in den Wahlkampf
ausrichten.
Zugleich rufen wir aber dazu auf, die Möglichkeit zu nutzen, bei an
EU-Wahlen 2004 auch mit dem Stimmzettel ein Zeichen zu setzen – ein
Zeichen für das Stärkerwerden der Widerstandskräfte, für
die Stärkung einer entschlossenen Opposition gegen die derzeitige
EU-Konstruktion, für die Forderung nach einem anderen, friedlichen und
demokratischen Europa.
Dafür wäre es unserer Meinung nach am günstigsten gewesen,
wenn für diese Wahl ein partei- und organisationsübergreifendes
Wahlbündnis der verschiedenen linken, alternativen, demokratischen,
kapitalismuskritischen, antimilitaristischen und antiimperialistischen
Kräfte zustande gekommen wäre. Wir haben uns aktiv dafür
eingesetzt.
Aber leider haben die entsprechenden Bemühungen für ein solches
Wahlbündnis diesmal noch nicht zum Ziel geführt. Deshalb hat sich die
DKP nunmehr für eine Kandidatur entschieden, um auf diese Weise im Sinne
der Bündelung und Sammlung alternativer Kräfte zur derzeitigen
EU-Entwicklung in den Wahlkampf einzugreifen.
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