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Di. | 17.4.2007 | 1930 | DGB-Haus Karlsruhe, Großer Saal, Ettlinger Str. 3a
Veranstaltung:

Gegen Privatisierungswahn ist ein Kraut gewachsen!

Wie in Freiburg der Verkauf der städtischen Wohnungsbaugesellschaft verhindert wurde und was daraus gelernt werden kann.

Weltbank, Internationaler Währungsfonds, G8-Treffen, EU-Gipfel: Überall die gleiche Botschaft. Privatisierung öffentlichen Eigentums, Zerschlagung der sozialen Sicherungssysteme. Gesundheit, Wohnung und Bildung sollen als Profitquellen für kapitalkräftige Anleger dienen.

Die Steuerpolitik fungiert als Umverteilungsmaschine: Den Konzernen und Superreichen werden Milliarden zugeschanzt, danach muss das Geld durch Verkäufe, Privatisierungen, Gebührenerhöhungen, Leistungskürzungen und Arbeitshetze bei Patienten, Mietern, Beschäftigten, Studierenden oder Arbeitslosen wieder eingetrieben werden.

In ganz Deutschland stehen Wasserwerke, Kliniken, Wohnungsbaugesellschaften zum Verkauf - zur Freude der Profithaie und mit katastrophalen Folgen für die Menschen.

Am 12. November 2006 erteilten die Freiburgerlnnen in einem Bürgerentscheid dem Komplettverkauf der städtischen Wohnungsbaugesellschaft eine Absage. Mit der "Stadtbau" sollten 7.900 Mietwohnungen verhökert werden. Eine breite Bewegung kämpfte gegen die Ausverkaufpläne und errang einen Erfolg, der bundesweite Wellen schlug.

Dienstag, 17 April 2007
19:30 bis 21:30 Uhr

DGB-Haus Karlsruhe, Großer Saal, Ettlinger Str. 3a

Referent: Hendrijk Guzzoni (Freiburg)

Henrijk Guzzoni ist Mitbegründer der Friedensliste Freiburg und seit 1999 Stadtrat. 2004 wurde er für die "Linke Liste - Solidarische Stadt (LisSt)" wiedergewählt.

1995 und 1997 hat er die beiden Kongresse "Geld ist genug da" mitorganisiert. 2006 Mitbegründer der Bürgerinitiative "Wohnen ist ein Menschenrecht" und einer ihrer Sprecher.


14.4.2007

Vortrag
&
Diskussion

im Rahmen der Karlsruher Veranstaltungsreihe gegen den G8-Gipfel

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