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Sa. | 28.4.2007 | 2000 | Anne-Frank-Jugendhaus
(Moltkestr. 22, KA)
Internationale Veranstaltung zum 1. Mai
Redebeiträge & Kabarett gegen den Zeitgeist
Samstag, 28. April 2007
2000 Uhr
Anne-Frank-Jugendhaus
(Moltkestr. 22, KA)
Livemusik u.a. mit der Gruppe "diRijeka"
(Klezmer/Balkan)
Infostände, Essen, Trinken & Tanzen
Einlass: 19 Uhr
Solibeitrag 5,- Euro / 3,- Euro (ermäßigt)
"Nehmt ihnen, eh sie verbrannt, die Welt aus der Hand!"
Die Kluft zwischen arm und reich wird immer größer. Die
Privatisierung der sozialen Sicherungssysteme, immer neue Versuche den Lohn zu
drücken, Arbeitszeitverlängerung für die einen und
Massenerwerbslosigkeit für die anderen, haben die Frage der sozialen
Gerechtigkeit und einer antikapitalistischen Alternative weltweit auf die
Tagesordnung gesetzt.
Profitmaximierung und nicht die Bedürfnisse der Menschen sind
Maßstab gesellschaftlicher Entscheidungen, wie z.B. beim GB-Gipfel in
Heiligendamm.
Krieg gilt wieder als normales Mittel der Politik, erkämpfte
demokratische Rechte werden in großem Stil abgebaut die natürlichen
Lebensgrundlagen der Menschen zerstört.
Diese Entwicklung gilt es zu stoppen. Das Gerede von der angeblichen
Alternativlosigkeit neoliberaler Politik ist eine Lüge.
Wir wissen:
Eine andere Welt ist möglich, wenn sie sozialistisch ist!
Die Geschichte des 1.Mai, als internationalem Kampftag der
ArbeiterInnenklasse, ist eng verbunden mit dem Kampf für eine Welt ohne
Ausbeutung, Unterdrückung, Rassismus und Krieg.
Der 1. Mai galt nicht als "Tag der Arbeit", sondern als "Tag
der Arbeitsruhe" im Sinne der Niederlegung der Arbeit als Machtmittel zur
Durchsetzung von ArbeiterInneninteressen. Rosa Luxemburg sprach in diesem
Zusammenhang von der "Macht der verschränkten Arme", die alle
Räder für eine Weile zum Stillstand bringen können.
Dies bedeutet auch: Solidarität jenseits aller Grenzen und Hautfarben.
Der alte Aufruf von Karl Marx zur Vereinigung der ProletarierInnen aller
Länder ist angesichts des globalen Angriffs des Kapitals aktueller denn
je.
Lasst uns gemeinsam an einer Alternative zum real existierenden Kapitalismus
arbeiten, d.h. auch neue Formen der Zusammenarbeit entwickeln, unsere
unterschiedlichen Erfahrungen bündeln und voneinander lernen.
Für einen kämpferischen und internationalistischen 1. Mai!
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