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Sa. | 25.4.2009 | 2000 Uhr | Anne-Frank-Haus Karlsuhe (Moltkestr. 22)

Internationale Veranstaltung zum 1. Mai

Samstag, 25. April 2009

Beginn: 2000 Uhr
Einlass: 1900 Uhr

Anne-Frank-Haus Karlsruhe
(Moltkestr. 22)

Eintritt: 7,- / ermäßigt: 4,-

Programm:

Das neue Kabarett von Ebermann & Trampert:
"Vertrauen
Geben wir der Krise eine Chance!"


  • Infotische, Musik, Essen, Trinken.
  • Redebeiträge gegen den Zeitgeist.
  • Veranstaltet von: AKI, DKP, EPDF (Eritrea), SoLi.
  • Mit Unterstützung von FreundInnen aus: Irak, Iran und Kurdistan.


Nehmt ihnen, eh sie verbrannt, die Welt aus der Hand!

Die Kluft zwischen arm und reich wird immer größer. Die Privatisierung der sozialen Sicherungssysteme, immer neue Versuche den Lohn zu drücken, Arbeitszeitverlängerung für die einen und Massenerwerbslosigkeit für die anderen, hemmungslose Zerstörung unserer Lebensgrundlagen haben die Frage der sozialen Gerechtigkeit und einer antikapitalistischen Alternative weltweit auf die Tagesordnung gesetzt.

Profitmaximierung und nicht die Bedürfnisse der Menschen sind Maßstab gesellschaftlicher Entscheidungen. Während angeblich "kein Geld für soziale Aufgaben in der Gesellschaft da ist", werden mit Verweis auf die "Bankenkrise", die in Wirklichkeit eine kapitalistische Überproduktionskrise ist, Milliarden von Steuergeldern für die Aktionäre der Banken- und Großkonzerne ausgegeben, bei gleichzeitigen Lohnkürzungen für die dort Beschäftigten. Mit weniger als der Hälfte der weltweiten Ausgaben für Kriege und Rüstung müsste kein Mensch weltweit mehr verhungern. Dies würde allerdings einen radikalen Bruch mit der kapitalistischen Profitlogik bedeuten, die alles und jede/n der kapitalistischen Verwertung unterwirft.

Klimakatastrophen sind in vielen Fällen nicht unabwendbar, sondern Ergebnis der kapitalistischen Produktionsweise und Profitlogik. Die Folgen kapitalistischer Produktionsweise zerstören weltweit unsere Lebensgrundlagen und sind verantwortlich für den Tod von Millionen Menschen und dafür, dass viele Menschen zur Flucht gezwungen werden.

Krieg gilt wieder als normales Mittel der Politik, erkämpfte demokratische Rechte werden in großem Stil abgebaut, die natürlichen Lebensgrundlagen der Menschen zerstört. Diese Entwicklung gilt es zu stoppen. Das Gerede von der angeblichen Alternativlosigkeit neoliberaler Politik ist eine Lüge.

Wir wissen:

Eine andere Welt ist möglich - wenn sie sozialistisch ist!

Make capitalsm history!

Die Geschichte des 1.Mai, als internationalem Kampftag der ArbeiterInnenklasse, ist eng verbunden mit dem Kampf für eine Welt ohne Ausbeutung, Unterdrückung, Rassismus und Krieg. Der 1.Mai galt nicht als "Tag der Arbeit", sondern als "Tag der Arbeitsruhe" im Sinne der Niederlegung der Arbeit als Machtmittel zur Durchsetzung von ArbeiterInneninteressen. Dies bedeutet auch: Solidarität jenseits aller Grenzen und Hautfarben. Lasst uns gemeinsam an einer Alternative zum real existierenden Kapitalismus arbeiten, d.h. auch neue Formen der Zusammenarbeit entwickeln, unsere unterschiedlichen Erfahrungen bündeln und voneinander lernen.

Für einen kämpferischen und internationalistischen 1.Mai!

7.4.2008
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