19.12.2018

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Damals wie heute: Gegen Krieg und Kapitalismus. Sozialismus heißt Frieden

Unser Flyer zu 100 Jahre Novemberrevolution

Die Novemberrevolution 1918 in Deutschland war Bestandteil der weltweiten revolutionären Prozesse, die mit dem Sieg der Oktoberrevolution 1917 ihren Ausgangspunkt hatten. Die sozialistische Revolution in Russland änderte das gesellschaftliche Kräfteverhältnis weltweit in Richtung Frieden und Fortschritt. Der historische Übergang vom Kapitalismus zum Sozialismus began.Es waren "Tage, die die Welt erschütterten" (John Reed). Am nachdrücklichsten erfolgte das im Hinblick auf das brennendste politische Problem, das Problem des Friedens. Das von Lenin ausgearbeitete und vom II. Sowjetkongress verabschiedete „Dekret über den Frieden“ bezeichnete die Fortsetzung des 1. Weltkrieges als „das größte Verbrechen an der Menschheit“. Allen Krieg führenden Völkern und Regierungen wurde vorgeschlagen, über einen gerechten und demokratischen Frieden ohne Annexionen und Kontributionen sofort Verhandlungen aufzunehmen. Das Dekret wandte sich direkt an die Volksmassen und forderte sie auf, entschlossen für die Beendigung des Krieges zu kämpfen. Der Sozialismus in Russland stärkte auch in Deutschland die Friedenskräfte und führte in nur wenigen Tagen zum Sturz der verheerenden Macht des Kaisers.

Die Revolution 1918 in Deutschland begann mit dem bewaffneten Aufstand der Matrosen in Kiel. Die Arbeiterinnen und Arbeiter Kiels schlossen sich dem Aufstand an und organisierten politische Massenstreiks. Mit dem Generalstreik wurde den Herrschenden ein entscheidender Schlag versetzt und den unzufriedenen Massen im ganzen Land ein Fanal gesetzt. Die revolutionäre Welle breitete sich schnell entlang der Ost- und Nordseeküste aus und erfasste dann West-, Mittel- und Süddeutschland.

Die treibende Friedenskraft in Deutschland war der Spartakusbund unter Führung Karl Liebknechts, Rosa Luxemburgs und Wilhelm Piecks. Dieser kam schnell zu der Erkenntnis, dass die Schaffung einer revolutionären Kampfpartei zur dringendsten Aufgabe geworden war. Am 29. Dezember 1918 beschloss eine Reichskonferenz des Spartakusbundes die Gründung einer selbständigen Partei. Mit der Gründung der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) am 30. Dezember 1918 wurde der Grundstein für die Kampfpartei der deutschen Arbeiterklasse gelegt, in deren Tradition heute die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) steht.

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2018-11-22 23:07:35

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