10.6.2010
Wir zahlen nicht für eure Krise!
Bundesweiter Aufruf zu Demonstrationen am 12. Juni 2010 in Berlin und
Stuttgart
Lediglich eine Woche hat es gedauert, bis die Bundesregierung 500 Mrd.
(Bürgschaften, Kredite, Finanzhilfen) für die Banken mobilisiert hat.
Eineinhalb Jahre später knallen bei vielen Hedge-Fonds schon wieder die
Champagnerkorken, werden wieder Milliarden-Boni ausgezahlt, sonnt sich die
Deutsche Bank in Riesengewinnen und wird massiv gegen Griechenland
spekuliert.
| Montagsdemo in Karlsruhe: |
jeden Montag, 1730 Uhr
Auftakt Stephanplatz - Demo zum Marktplatz
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2.8.2010
Spart euch doch selber weg!
Im gesamten Bundesgebiet laufen die Vorbereitungen der Protestaktionen gegen
das unsoziale Sparpaket der Bundesregierung an. Im Fokus stehen dabei Themen wie
Rente mit 67, die kommunalen Finanzen, die Gesundheitspolitik, Leiharbeit, Hartz
IV und der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan. Sozialverbände,
Gewerkschaften, Parteien, andere Organisationen und Einzelpersonen wollen sich
gegen Kürzungen zur Wehr setzten, die zu Lasten der arbeitenden Menschen
und ihrer Familien gehen, die Erwerbslose noch weiter in die Armut drängen,
während die Verursacher und Profiteure der Krise weiterhin geschont
werden.
26.7.2010
Sparen bei der Bundeswehr? Fehlanzeige!
Nach internen Berechnungen des "Verteidigungs"ministeriums laufen
die Kosten für die Bundeswehr völlig aus dem Ruder. Schuld daran seien
die steigenden Personalkosten und die Auslandseinsätze, die über immer
höhere Kosten für Beschaffung und Unterhaltung von Waffen und
Gerät zu Buche schlagen.
1993 erschien das Buch " Erwin Eckert. Pfarrer und Kommunist. Zeitzeugen
erinnern sich".
Wir dokumentieren das von Hilde Wagner geschriebene Kapitel.
18.10.2005
Die Weiße Rose war der Name einer Widerstandsgruppe in München
während der Zeit des Nationalsozialismus. Im Juni 1942 wurde die Gruppe
gegründet und bestand bis zum Februar 1943. Die Mitglieder der
Weißen Rose verfassten, druckten und verteilten unter Lebensgefahr
insgesamt sechs Flugblätter, in denen zum Widerstand gegen den
Nationalsozialismus aufgerufen wurde.
Ab Juni 1942 erhalten Tausende von Bürgern süddeutscher
Städte Flugblätter, die zum Widerstand gegen das NS-Regime
aufrufen: "Flugblätter der Weißen Rose", später
"Flugblätter der Widerstandsbewegung in Deutschland" und
"Kommilitoninnen! Kommilitonen!".
Alle Flugblätter im Original-Wortlaut.

1980 wurde Karl Wagners Broschüre "Ich schlage nicht"
erstmals im DIN-A5-Format veröffentlicht.
Sie enthält die Dokumentation seiner Weigerung als Lagerältester des
KZ-Außenlagers Dachau-Allach, an einem sowjetischen Kameraden die
Prügelstrafe zu vollziehen.
Dies stellt einen herausragenden Akt von Standhaftigkeit, Zivilcourage und
Widerstand im Angesicht der faschistischen Bestie dar und markiert unsere
Zielstellung von Menschlichkeit und Solidarität.
Wir haben die Broschüre im HTML-Format neu veröffentlicht:
... Sozial is' mus(s)!
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