19.5.2012
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22.05.2012
DKP-Treff
Thema: »Tariffragen sind Machtfragen - "Mehr ist Fair" ohne
Streik?«
Dienstag, 22. Mai 2012, 20.00 Uhr
Resteurant "Walhalla", Augartenstr. 27, Karlsruhe
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18.4.2011
Die Herren im Hause
Die vier großen Energiekonzerne rasseln mit den Säbeln. So
einfach verzichten sie nicht auf ihre Gelddruckmaschinen, genannt
Atomkraftwerke. Auch einer ansonsten kapitalhörigen Bundesregierung zeigen
sie klar ihre Grenzen, wenn es um die drohende Schmälerung ihrer Profite
geht.
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11.4.2011
Kontrollierte Umweltverseuchung
Die Arbeiter in den Kernkraftwerken von Tokio Electric Power (Tepco) in
Fukushima versuchen weiterhin, ein Leck im Reaktor 2 zu stopfen, aus dem
hochradioaktiv verseuchtes Wasser in den Pazifik fließt. Vergeblich war
zuerst Beton eingespritzt worden, dann verfiel das Management auf die Idee, es
mit einer Mischung aus Kunststoffkleber, Zeitungspapier und Sägespänen
zu versuchen. Das klingt eher nach Heimwerkerei als nach planmäßiger
Katastrophenbekämpfung.
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16.05.2012
Offener Brief der Palästinensischen Gemeinde Deutschland e.V. (PGD) und der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft e.V. (DPG) zu dem Hungerstreik der palästinensischen Häftlinge in den israelischen Gefängnissen
Raif Hussein
Palästinenser im Hungerstreik
Es ist erstaunlich und beängstigend zugleich, wie sich die Doppelmoral
westlicher Politiker wie ein roter Faden durch die jüngere Geschichte zieht
und sich immer wieder neu erfindet. Erstaunlich war die Haltung im Fall
Timoschenko im Zusammenhang mit der Fußball-EM in der Ukraine. Die Haltung
war unserer Meinung nach richtig und wichtig: Anders denkende Menschen
dürfen nicht wegen ihrer politischen Haltung bestraft werden. Despoten und
undemokratische Regime dürfen weder hofiert noch indirekt unterstützt
werden. Dazu verpflichtet nicht nur die Moral, sondern auch die Ethik der
Politik.
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15.05.2012
Wir betteln nicht um Almosen sondern fordern, was uns zusteht
Keine faulen Kompromisse - 6,5% mehr Lohn und Gehalt
Ein Gespenst geht um - 6,5% machen ihm Beine
Ein Gespenst geht um in Europa - die Krise. Ständig wechselt es sein
Aussehen, um uns zu täuschen: erst Immobilienkrise, dann Finanzkrise, jetzt
Staatsschuldenkrise - die nächste Verschleierung kommt bestimmt. Was
fürchtet dieses Gespenst wie der Teufel das Weihwasser? Streik! Streik
für 6,5%! Die "Arbeitgeber", die unsere Arbeit nehmen, schwimmen
im Geld. Die Gewinne explodieren! Die haben wir erarbeitet, da muss was drin
sein für uns.
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14.05.2012
Deutsche Bundesregierung unterstützt rechtsradikale Organisation in Venezuela
Berlin, 14.5.2012. Die deutsche Bundesregierung drängt innerhalb der
Europäischen Union auf eine verstärkte und offenere Unterstützung
der rechtsgerichteten Opposition gegen die Regierung von Präsident Hugo
Chávez in Venezuela. Das Lateinamerika-Portal amerika21.de berichtet,
dass bei einem Treffen der EU-Ratsarbeitsgruppe für Lateinamerika im April
nach Informationen eines beteiligten Diplomaten vor allem die deutschen
Vertreter auf die Unterstützung der Regierungsgegner eintraten.
Während sich Portugal, Polen und Frankreich für eine
"diskrete" Zusammenarbeit ausgesprochen hätten, hätten die
deutschen Gesandten die Meinung vertreten, dass eine Zusammenarbeit zwischen der
EU und der Opposition in Venezuela "nicht vor der Öffentlichkeit
verborgen werden müsste".
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09.05.2012
Erklärung des Parteivorstandes der DKP zum 8. Mai 2012
In den frühen Morgenstunden des 1. Mai 1945 hissten sowjetische Soldaten
nach erbitterten Kämpfen die Rote Fahne des Sieges über den Faschismus
auf dem Dach des Reichstags. Einen Tag später kapitulierten die
restlichen Einheiten der Wehrmacht in Berlin. In der Nacht vom 8. zum 9. Mai
musste Generalfeldmarschall Keitel in Berlin-Karlshorst die Urkunde über
die bedingungslose Kapitulation der faschistischen deutschen Wehrmacht
unterzeichnen.
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29.03.2012
28.Januar 2012: 40 Jahre Berufsverbot
28.Januar 2012: 40 Jahre Berufsverbot -
Betroffene fordern: endlich Aufarbeitung und Rehabilitierung!
Vor 40 Jahren, am 28. Januar 1972, beschloss die
Ministerpräsidentenkonferenz unter dem Vorsitz von Bundeskanzler Willy
Brandt den sogenannten „Radikalenerlass". Zur Abwehr angeblicher
Verfassungsfeinde sollten „ Personen, die nicht die Gewähr bieten,
jederzeit für die freiheitlich-demokratische Grundordnung
einzutreten“, aus dem öffentlichen Dienst ferngehalten bzw. entlassen
werden. Mithilfe der „Regelanfrage“ wurden etwa 3,5 Millionen
Bewerberinnen und Bewerber vom „Verfassungsschutz“ auf ihre
politische „Zuverlässigkeit“ durchleuchtet. In der Folge kam es
zu 11 000 offiziellen Berufsverbotsverfahren, 2 200 Disziplinarverfahren, 1 250
Ablehnungen von Bewerbungen und 265 Entlassungen. Formell richtete sich der
Erlass gegen „Links- und Rechtsextremisten“, in der Praxis traf er
vor allem Linke: Mitglieder der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) und
anderer sozialistischer und linker Gruppierungen, von Friedensinitiativen bis
hin zu SPD-nahen Studierendenorganisationen. Mit dem Kampfbegriff der
„Verfassungsfeindlichkeit“ wurden missliebige und systemkritische
Organisationen und Personen an den Rand der Legalität gerückt, wurde
die Ausübung von Grundrechten wie der Meinungs- und Organisationsfreiheit
bedroht und bestraft.
Der „Radikalenerlass“ führte zum faktischen Berufsverbot
für Tausende von Menschen, die als Lehrerinnen und Lehrer, in der
Sozialarbeit, in der Briefzustellung, als Lokführer oder in der
Rechtspflege tätig waren oder sich auf solche Berufe vorbereiteten und
bewarben. Bis weit in die 80er Jahre vergiftete die staatlich betriebene Jagd
auf vermeintliche „Radikale“ das politische Klima. Der
„Radikalenerlass“ diente der Einschüchterung, nicht nur der
aktiven Linken. Die existentielle Bedrohung durch die Verweigerung des erlernten
oder bereits ausgeübten Berufes war eine Maßnahme der
Unterdrückung außerparlamentarischer Bewegungen insgesamt. Statt
Zivilcourage wurde Duckmäusertum gefördert.
Erst Ende der 80er Jahre zogen sozialdemokratisch geführte
Landesregierungen die Konsequenz aus dem von Willy Brandt selbst
eingeräumten „Irrtum“ und schafften die entsprechenden Erlasse
in ihren Ländern ab. Einige der früher abgewiesenen Anwärterinnen
und Anwärter und zum Teil sogar aus dem Beamtenverhältnis Entlassenen
wurden doch noch übernommen, meist im Angestelltenverhältnis. Viele
mussten sich allerdings nach zermürbenden und jahrelangen Prozessen
beruflich anderweitig orientieren.
Heute gilt das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG), das eine
Diskriminierung wegen politischer Überzeugungen verbietet. Damit wurde eine
entsprechende EU-Richtlinie umgesetzt. Doch ein öffentliches
Eingeständnis, dass der „Radikalenerlass“ Unrecht war,
unterblieb. Er hat Tausenden von Menschen die berufliche Perspektive genommen
und sie in schwerwiegende Existenzprobleme gestürzt. Eine materielle,
moralische und politische Rehabilitierung der Betroffenen fand nicht statt.
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29.03.2012
Weitere Angriffe auf soziale Rechte
Der Bundestag wird am Donnerstag, den 29. März 2012, in erster Lesung
über den Fiskalpakt und den Europäischen Stabilitätsmechanismus
(ESM) beraten, der Anfang des Jahres von den Staats- und Regierungschefs der EU
vorgelegt und vom EU-Gipfel am 2. März 2012 beschlossen wurde. Zu dem
„Vertrag über Stabilität, Koordinierung und Steuerung in der
Wirtschafts- und Währungsunion“ hatten die Koalitionsfraktionen
CDU/CSU und FDP einen Gesetzentwurf vorgelegt.
Die DKP verurteilt diesen Vertrag, weil damit eine Politik radikalisiert und
institutionalisiert wird, die die gegenwärtige katastrophale Situation
für die Mehrheit der Bevölkerung mit herbeigeführt hat.
„In der Praxis hat sich inzwischen erwiesen“, erklärte der
Parteivorstand der DKP Anfang Februar auf seiner Sitzung, „dass die
europaweit exekutierten ‚Sparprogramme’ nicht aus der Krise
herausführen, sondern im Gegenteil die Krise vertiefen und zu steigender
Arbeitslosigkeit und Armut führen. Der ‚Fiskalpakt’ ist eine
Kriegserklärung zur Zerstörung öffentlicher sozialer
Dienstleistungen und grundlegender sozialer Arbeiterrechte und politischer
Rechte der Bürger Europas. Auf endlose Zeit soll ein ständig
wachsender Anteil des gesellschaftlich geschaffenen Reichtums in die Taschen der
Banken und Reichen fließen. Gleichzeitig geben die EU und die Regierungen
damit dem Finanzkapital, d. h. den Banken, Finanzinvestoren, Ratingagenturen,
Konzernen und Superreichen, noch mehr Macht, während parlamentarische
Rechte weiter eingeschränkt werden.“
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08.03.2012
Warum die Erinnerung an die Berufsverbote-Bewegung wichtig ist
Eva Petermann
Die Ausnahme und die "Regelanfrage"
"Ihr saht das Übliche, das immerfort Vorkommende. Ich bitte euch aber:
... Was die Regel ist, das erkennt als Missbrauch Und wo ihr den Missbrauch
erkannt habt Da schafft Abhilfe!" Bertolt Brecht (1930)
Vier Jahrzehnte nach Verkündung des "Radikalenerlasses" sind die
meisten Betroffenen und ihre Mitstreiter im Pensionsalter. Die Täter und
ihre willigen Amtshelfer in Verwaltung und Justiz sind in hohe Positionen
aufgestiegen oder verzehren ihre Pension bis zu ihrem seligen Ende.
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26.02.2012
Es ist unsere Aufgabe, ein Höchstmaß an Demokratie in unserer Gesellschaft zu fördern, angefangen in den Reihen der Partei
Rede des Armeegenerals Raúl Castro Ruz
Das Prinzip einer einzigen Partei aufzugeben würde schlicht und einfach der
Legalisierung der Partei oder der Parteien des Imperialismus auf
vaterländischem Boden gleichkommen und bedeuten, die strategische Waffe der
Einheit der Kubaner zu opfern, die die Träume von Unabhängigkeit und
sozialer Gerechtigkeit Wirklichkeit hat werden lassen, für die so viele
Generationen von Patrioten gekämpft haben, von Hatuey bis Céspedes,
Martí und Fidel.
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21.02.2012
Hans Jürgen Rettig
Kulturabkommen mit Cuba in Aussicht gestellt
Wie aus diplomatischen Kreisen aus Havana verlautet will die deutsche
Bundesregierung mit Cuba ein Kulturabkommen abschließen. Vermutlich wird
Außenminister Westerwelle in Kürze nach Cuba reisen, um ein deratiges
Abkommen abzuschließen.Damit unterläuft die Bundesregierung zwar die
EU-Richtlinie, aber sie könnte damit den US-Amerikaner zuvor kommen und
damit wirtschaftlich in Cuba fußfassen. Auch könnte dieser
Vorstoß ein einen positiven Nachahmungsafekt auslösen. HJR.
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14.02.2012
Vor mehr als 60 Jahren: Antrag auf KPD-Verbot
Die Kommunistenverfolgung ist bis heute nicht beendet
Zum 60. Jahrestag des KPD-Verbots
Am 22. November 1951 reichte die Bundesregierung beim Bundesverfassungsgericht
den Antrag ein die KPD zu verbieten.
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07.02.2012
IPPNW: Gewalt in Syrien stoppen - Krieg verhindern!
Krieg schafft keinen Frieden
Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW ist zutiefst besorgt über die
immer größere Zahl von Opfern der Gewalt in Syrien. "Wir teilen
die Forderung der jemenitischen Friedensnobelpreisträgerin Tawakkul Karman
nach internationalen Maßnahmen, um die Menschen in Syrien zu
schützen", erklärt der stellvertretende IPPNW-Vorsitzende
Christoph Krämer. Allerdings sieht die IPPNW für das gestrige
Scheitern der Resolution im Weltsicherheitsrat keineswegs Russland und China
allein verantwortlich, sondern die westliche Staatengemeinschaft, die seit
Wochen einen konsequent friedensorientierten Resolutionswortlaut ablehnt.
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08.04.2010
Propagandaoffensive bereitet Bundeswehr-Offensive den Boden
Drei deutsche Soldaten sind bei Kämpfen im Norden Afghanistans getötet
worden. Der Entwicklungshilfeminister tönt aus dem NATO-Hauptquartier Nord
in Mazar-i-Sharif von einem „schändlichen Angriff“ und
verurteilt die Aktionen der „feigen Mörder“. Das ist gut
für die Moral der Truppe.
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19.02.2010
IMI-Standpunkt 2010/003
Afghanistan: Bundeswehr rüstet zum "Endkampf"
850 Soldaten zusätzlich (350 davon als "Einsatzreserve"), eine
Umschichtung der eingesetzten Truppe, die Aufstockung der Kriegskasse für
den Afghanistan-Einsatz in den nächsten zwölf Monaten um mehr als 271
Millionen Euro und sogenannte "einsatzbedingte Zusatzkosten" für
den Krieg in Afghanistan von mehr als einer Milliarde Euro im laufenden Jahr -
die Bundeskanzlerin nennt das einen "sehr viel stärker defensiven
Ansatz" der Bundeswehr am Hindukusch.
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